Bewertungen Lautsprecherkabel-Workshop

Bei meinem Kunden-Workshop im September 2006 habe ich die Teilnehmer erstmals gebeten, an einer Bewertung von Lautsprecherkabeln mit Fragenbögen teilzunehmen. Teilnehmer im Alter zwischen 20 und Ende 70 sollten die Qualität einer HiFi-Anlage in fünf Kriterien bewerten. Dazu sollten die Teilnehmer die Qualität in Prozent zu einer Referenz (das aktive Lautsprecherkabel Black&White LS 1A) beurteilen. Die Referenz wurde dabei in allen Bewertungsdimensionen auf 100% gesetzt und in jedem Hördurchgang zum Vergleich gehört. Die Bewertung erfolgte unter ceteris paribus Bedingungen.
Die Bewertungsdimensionen waren:


• Räumlichkeit
• Ortung
• Detailreichtum
• Präzision
• Natürlichkeit


Auch wenn ein Teilnehmer die Statistik im Bereich Ortung etwas durcheinander gebracht hat, ist deutlich geworden, dass einfache Kabel mit hoher Induktivität und hohem Elektronenrauschen, wie ein Joker 2,5 von Monitor, gegenüber Spitzenkabeln, wie das LS 1A von Black&White, die Gesamtwiedergabe drastisch in jeder Dimension deutlich verschlechtert. Die Dimension Räumlichkeit leidet dabei am meisten (siehe Grafik Test Joker 2,5). Die durchschnittliche Qualität wurde von den Hörern mit 72% zur Referenz bewertet. Der Durchschnitt, der in die Bewertungen einfloss, war jeweils das arithmetische Mittel.



Verwendet man ein gutes Kabel mit geringer Induktivität sowie besserer Isolation, wie das Black&White LS 1002, so verbessern sich alle Bewertungen gegenüber dem einfachen Kabel siehe Grafik Test LS 1002). Die durchschnittlichen Werte erreichten im Durchschnitt 89% zur Referenz.



Korrigierte man hingegen die Lautsprecherkabel dahingehend, dass das aktive Hören erleichtert wurde, so übertrafen alle Kabel die Referenz Black&White LS 1A (beispielhaft siehe Grafik LS 1002 korrigiert)! Das korrigierte Kabel erreichte durchschnittlich 103% zur Referenz und konnte im Detailreichtum sogar 108% zur Referenz erreichen.




Wurde ein Superkabel, wie das LS 1602, korrigiert, sprang die Qualität auf extreme Bewertungen von durchschnittlich 117% im Vergleich zur Referenz.